„...und vor der Tür nichts als Schafe“


Dachschaden PDF Print E-mail
Written by Bierach   
Monday, 12 June 2017 11:27

Gerüst


„Ein altes Farmhaus renovieren... das war immer mein Traum!“

Diesen Satz höre ich regelmäßig von Freunden, die uns auf Charlesfort besuchen. Sowas sagen jedoch nur Leute, die sich noch nie mit altem Gemäuer angelegt haben. Denn hätten sie das, wäre es ja kein Traum mehr, sondern eine kostspielige, langwierige, nervenaufreibende und fingernägelzerstörende Realität. Wer eine Renovierung hinter sich hat, ist mit dem Satz vertraut: „Wen das Universum hasst, dem erfüllt es die Träume.“


Da ist zum Beispiel die Tatsache dass uns der Regen weckt, weil er so laut in die Diele prasselt. Wir holen den Mann, der vor 30 Jahren das Dach neu gedeckt hat. Der bürstet uns ab: Seine Arbeit sei völlig in Ordnung! Ein Haus für die Ewigkeit. Und das einzige, was hier einen Dachschaden habe, seien wir!

Kurz darauf stehen wir in der Diele wieder im Wasser.


Der zweite Handwerker glaubt, dass der Anbau von Bad und Waschküche nicht richtig mit dem Haupthaus abschließt. Also wird alles neu versiegelt – bis uns der nächste Regensturm weitere Pfützen beschert.


Die dritte Runde Handwerker meint, dass das Wasser bei anhaltendem Regen (wir sind in Irland!) durch die alten Wände diffundiere. Ein Gerüst und hunderte von Euro später für das Auftragen eines Spezialwachses, dass die Wetterseite des Hauses wasserdicht machen soll, überlegen wir, ob wir aus der Not nicht eine Tugend machen und in der Diele künftig Fische züchten sollten.


Dann kommt der Fenstermacher – der meint, die Fenster seien nicht richtig eingebaut. Also kommen die raus und wieder rein, schön ordentlich und garantiert trocken verschäumt.

Eine Woche später regnet es - in unserer Diele.


Ich habe jetzt genug und auch kein Geld mehr und ordne forensische Maßnahmen an. Wozu schreibe ich schließlich Krimis? Ein bisschen Detektivarbeit muss sein.

Beim nächsten Regen reißen Ole Hubby und Handwerker Nummer drei also die Decken auf und verfolgen das Wasser durchs ganze Haus zurück... bis zum Dach. Da hat Moos die Schieferziegel so weit auseinander gedrückt, dass der Regen reinläuft. Seither ist das Dach teilweise neu gedeckt und wir – toi, toi, toi – können auch bei Regen durchschlafen.


Loch


Sonst haben wir noch ein Leck in der Küche; Löcher in den Türrahmen, wo eigentlich Türen sein sollten


Tuerrahmen


und jede Menge alter, nicht sachgerecht gelagerter Möbel:


Moebel




verkratzte Oberflächen, schiefe Schubladen, heraus gebrochene Schlösser. Ich wüsste zu gerne, wer da mal was gesucht hat und sich nur mit der Brechstange zu helfen wusste.


Bevor wir hier ankamen, stand das Haus drei Jahre lang leer und das Wasser in der Diele. In der Küche lief es nur die Wände runter.

Um ein Farmhaus von 1781 zu renovieren, braucht man keine Träume, sondern tiefe Taschen und in der Tat einen echten Dachschaden.

Last Updated on Monday, 12 June 2017 11:44
 
Alles ist relativ. Besonders im Garten. PDF Print E-mail
Written by Bierach   
Tuesday, 04 April 2017 13:24

Garten März 17




Sartre hat geschrieben: Die Hölle sind die anderen. Ich sage: Die Hölle ist der Löwenzahn. Ich buddle im Garten herum, mein Kreuz tut weh. Meine Hände sehen schlimm aus. Leicht geschwollen mit Schwielen und gerissenen Fingernägeln. Aber mit Verlusten muss man rechnen in einem Krieg und ich bin mitten in der jüngsten Schlacht gegen den Löwenzahn. Wenn ich die gelbe Pest nicht ausgrabe, bevor sie blüht und mittels Pusteblumen neue Pflanzen macht, habe ich verloren. Also her mit dem schweren Geschütz! In meinem Fall ein Spaten.


Leider gibt es auch Kollateralschäden: gerade habe ich versehentlich einen Regenwurm zweigeteilt. Die vordere Hälfte lebt weiter, tröste ich mich – und muss lachen über meine Schuldgefühle. Steaks und Schinken esse ich ohne darüber nachzudenken, aber ein halbierter Regenwurm treibt mir die Tränen in die Augen. Ethischer Relativismus – oder wie soll ich dieses irrationale Verhalten nennen? Wenn das Schwein geschlachtet wird, bin ich nicht dabei, also ist es okay; aber wenn sich der Regenwurm vor meinen Füßen windet, leide ich mit? Und wieso bringe ich die Schnecken, die im vergangenen Jahr meine komplette Dahlien-Zucht gefressen habe, nicht einfach um, sondern sammle sie in einem Eimer eine, trage sie auf die Pferdewiese und werfe sie da ins hohe Gras? Ganz schön gaga - und unfair den Schweinen gegenüber.


Es hilft ja nichts, im Garten ist alles relativ. Dem einen seine Nutzpflanze ist dem anderen sein Unkraut. Ich führe nämlich nicht nur den Löwenzahn-Krieg, sondern auch den Erdbeer-Feldzug. Irgendeiner meiner Vorgänger in diesem uralten Garten hat welche gepflanzt und dann sich selbst überlassen, nicht wissend, dass Erdbeeren die Weltherrschaft anstreben. Wladimir Putin mit seinen Träumen vom neo-russischen Imperium ist ein Waisenknabe im Vergleich zur gemeinen Erdbeere. Unterirdisch vernetzt breitet die sich überall aus und ist kaum noch loszuwerden. Von mir aus mögen Bauern die Biester hegen und pflegen, in meinen Augen sind sie Teufelszeug.


Auf meiner Liste stehen einige Pflanzen, die ich regelmäßig jäte. Die Akelei zum Beispiel. An sich ja wunderschön, aber ein Selbstaussäher und daher gibt es in meinem Garten hunderte Mini-Akeleien, die sich der Sonne entgegen recken. Gleiches gilt für Crocosmia, Fingerhut, Immergrün oder Frauenmantel. Manche Pflanzen reiße ich raus, andere bleiben stehen, je nach Lust und Laune. Gärtnern ist also gewissermaßen die Macht über Leben und Tod und daher wie Gott spielen - und ich frage mich, ob Religion im Garten erfunden worden ist? Die Aboriginals in Australien als Jäger und Sammler jedenfalls betreiben keinen Landbau und haben daher auch keine Götter.

Das Konzept von der Hölle ist der gleichen Logik zufolge beim Kampf gegen den Löwenzahn entwickelt worden.


Beim Gärtnern geht einem in der Tat so allerlei Unsinn durch den Kopf. Zum Beispiel die Frage, warum fast alles, was die Natur macht, wunderschön ist und so vieles, was Menschen produzieren, so unendlich hässlich?


Eines jedenfalls macht dir ein Garten unmissverständlich klar, Schönheit ist dem Wesen nach vergänglich. Heute Schnee, morgen Schneeglöckchen. Die Glockenblumen zelebrieren die erste Märzsonne, doch bereits im April vertrocknen sie und müssen den Windröschen weichen, die sich nun ihrerseits auf den großen Auftritt vorbereiten. Und nach weiteren vier Wochen sind auch sie abgemeldet, jetzt kommt schließlich die Zeit der Rosen und des Lavendels. Apropos Rosen – was gibt es Grandioseres als einem Strauss Rosen über Tage dabei zuzusehen, wie er erblüht, altert und dann Blatt für Blatt zerfällt? Ein Wunder der Vergänglichkeit und doch so luxuriös, opulent und würdevoll.


Wie die Rosen würde ich auch gerne altern. Stattdessen mache ich mir Sorgen um all die Falten. Da hilft nur ein Gang durch den Garten. Erneuerung bedeutet immer auch loslassen, nachgeben, den Dingen ihren Lauf lassen. Die Natur weiß schon, was sie tut.

In diesem Sinne stelle ich dann mal den Spaten weg und lasse den Löwenzahn Löwenzahn sein.

Last Updated on Tuesday, 04 April 2017 13:35
 
Kindergarten für Lämmer PDF Print E-mail
Written by Bierach   
Tuesday, 28 March 2017 12:54


Schafe 3


Aus der Scheune dringen jämmerliche Geräusche. Eigentlich steht da nur ein alter Traktor und der hat sich bisher noch nie vernehmlich beschwert. Ein Blick übers Gatter zeigt: Unser Pächter Martin hat dort eine Schafsmutter mit ihren beiden Lämmern eingesperrt. Frau Mama will von den Zwillingen jedoch nichts wissen – und deswegen klagen die lautstark.

Ich kann die widerwillige Alte gut verstehen, denn Lämmchen boxen ihre Mutter keineswegs zartfühlend ins Euter, wenn sie hungrig sind. Eher wird mit dem ganzen Kopf und aller Kraft in Mutterns Bauch geboxt. Das regt offenbar den Milchfluss an – aber besonders angenehm kann das nicht sein. Ich wär bei so einer Behandlung auch auf der Flucht.

Martin hat derzeit aber schon acht Baby-Schäfchen in der Küche, die er und seine Frau mit der Flasche aufziehen müssen, weil deren Mütter verendet sind oder sich nicht um ihren Nachwuchs kümmern wollen. Noch zwei neue Mitbewohner kann er nicht gebrauchen. Also hat er das Mutterschaf so eng fixiert, dass sie ihren Kindern nicht entkommen kann. Die Zwillinge können also trinken - und schlafen ein. Endlich Ruhe.

Einen Tag später haben sich die drei aneinander gewöhnt und dürfen zur Herde zurück. Die Zwillinge springen voller Lebensfreude herum und gründen alsbald mit den anderen Lämmern eine Gang, die nichts als Herumrennen, Angeben und Schubsen im Kopf hat. Die Mütter halten sich derweil im Hintergrund und futtern. Kurz: Es geht zu wie auf dem Spielplatz in Köln Müngersdorf.

Abends treibt Martin den ganzen Kindergarten in den Farmhof hinter dem Haus, wo er vor den Füchsen geschützt ist, die sich unter Umständen ein Neugeborenes greifen würden, wenn die Herde nicht auf einem Haufen zusammen gesperrt wäre, sondern über die Wiesen verteilt. Nähe bedeutet Schutz.


Schafe 1


Richtig wohl ist mir bei der Sache nicht, denn Ostern droht und damit der Metzger. Die süßen Wollknäuel, die wie Wattewölkchen über die Wiesen rollen, werden dann zum Lammbraten und mir steht bei dem Gedanken das Wasser in den Augen. Fleisch hat eine andere Bedeutung, wenn man miterlebt, wie Lämmchen geboren und von ihrer Mutter sauber geleckt werden, wie sie nach ein paar Minuten versuchen, auf die Beine zu kommen. Wie sie unbeholfen herumwackeln und dann erschöpft von so viel Sport im Gras liegen und die Sonne genießen.


Auf dem Land zu leben, hat mir einen anderen Respekt gegeben, sowohl für Farmer wie Martin, der zur Not auch morgens um zwei aufsteht, um bei einem Schaf in Schwierigkeiten Geburtshilfe zu leisten als auch für das Lebensmittel Fleisch. Wir vergessen zu oft, dass Fleisch eben nicht aus dem Supermarkt stammt, sondern von unseren Salzwiesen. Und Mannomann, ein Lamm hat mindestens so viel Lebensfreude – und Unsinn im Kopf – wie ein junger Hund oder ein kleines Menschenkind.

Wers nicht glaubt, darf gerne im Februar oder März bei uns vorbeikommen, ein paar Waisen-Lämmer mit der Flasche aufziehen und sich selber überzeugen.


Schafe 2


Last Updated on Tuesday, 28 March 2017 13:08
 
Glücklich sein - der Vorsatz für 2017! PDF Print E-mail
Written by Bierach   
Monday, 02 January 2017 11:34

Gigi



„Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“

Voltaire soll das gesagt haben – und ich habe beschlossen, mir das zu Herzen zu nehmen. Statt Neujahrsvorsatz.


In Irland zu leben, hilft dabei – oder wie sollte man nicht glücklich sein in einem Land, dessen härteste politische Debatte sich in 2016 darum drehte, ob die Bevölkerung für das Wasser aus der Leitung bezahlen soll oder nicht? Ergebnis: Wasser bleibt erst mal kostenlos. Die Haltung der Bevölkerung ist nachvollziehbar: Das Zeug fällt in großen Mengen aus dem Himmel – warum sollten wir dafür die Tasche greifen müssen?


Überhaupt das Wetter. Hier lernt man, es nicht so furchtbar ernst zu nehmen. Die Deutschen meckern immer übers Wetter, egal wie es ist: Wenn es regnet sowieso. Wenn die Sonne scheint, ist es vielen schnell zu heiß und sie stöhnen. Nebel? Ganz furchtbar. Schnee? Geht gar nicht, kann man ja nicht drauf Autofahren.

Die Iren dagegen lachen nur, wenn es mal wieder bläst und gießt. Sie sagen dazu: „Aren't we blessed?” Oder “Nice weather ... for ducks!”

Kurz und gut: Etwas mehr Humor im Alltag, bitte. Besonders bei Regen.


Hier gibt es ein unübersetzbares Wort: Rambling. Es beschreibt, wie die Leute nach getaner Arbeit übers Feld wandern und sich gegenseitig besuchen. Eine Tasse Tee zusammen trinken. Besprechen, was passiert ist und was getan werden muss. Das kann in Klatsch ausarten - oder aber in Nachbarschaftshilfe. Denn wenn eine Familie Hilfe braucht, weil irgendwas klemmt, taucht garantiert schnell einer auf, der eine Lösung parat hat, einen Trecker leihen kann, weiß, wie man ein Scheunendach repariert oder wie man diesen blöd-aggressiven Esel (Mensch oder Tier!) wieder lammfromm kriegt.

Als Vorsatz formuliert: Wieder mehr persönlich machen. Vorbeischauen. Reden mit den Leuten. Dafür weniger Internet, Facebook und Mobiltelefon.


Was immer auch schief geht, die Iren trinken erst einmal eine Tasse Tee.

Das ist fabelhaft. (Es sei denn, es brennt, dann bitte keinen Tee, sondern Wasser. Ganz viel Wasser!) Über Tee verraucht die Wut und aktionistische Ideen werden zu wohl überlegten Maßnahmen. Alle Welt sollte öfter mal einen Tee trinken, statt immer gleich zu reagieren und zu kommentieren.


Die grüne Insel heißt die grüne Insel, weil hier alles wächst wie verrückt. Das ist eine Einladung zum Draußen sein, Dinge wachsen lassen, gärtnern. Dabei nachdenken.


Irland hat pro Kopf vermutlich mehr Weltklasseautoren hervorgebracht, als irgendeine andere westliche Nation. Hier wird gerne gelesen und geschrieben - und zwar schon seit Jahrhunderten. Die Bibliothek in Trinity College in Dublin ist einer der schönsten Orte, die ich kenne. Und die Designs im Book of Kells sind eine Meisterklasse für sich.

Gerade im Zeitalter der Post-Truth bedeutet das für mich: Mehr lesen. Und zwar auf Papier. Bücher, vor allem Bücher, aber auch Zeitungen, Magazine. Genauer hingucken. Besser informiert sein. Weniger Meinung, mehr Fakten, bitte.


Uns sonst? Nehme ich mir ein Beispiel an meiner Katze, wie jedes Jahr. Nicht nur in Sachen Hygiene, sondern auch in gesundheitlichen Fragen. Viel schlafen, meditieren, mal einfach nur ins Feuer starren. Gelassen bleiben.

Happy New Year!

Last Updated on Monday, 02 January 2017 11:43
 
Erleuchtung? Ab in den Pub! PDF Print E-mail
Written by Bierach   
Tuesday, 30 August 2016 13:37


Eine sehr liebe und ansonsten hoch patente Freundin hat mir gerade ein Buch geschickt: „Instant Erleuchtung“. Von David Deida. Ich muss offenbar irgendwie neu belichtet werden. Vielleicht so ähnlich, wie ein altes vergilbtes Foto aus den 70er Jahren, das man vom Negativ noch mal neu abziehen muss?

Oder vielleicht ist ihr auch nur mein Gejammer auf die Nerven gegangen, zum Beispiel darüber, dass in Köln tagelang in großen Teilen von Braunsfeld kein Internet oder Telefon funktionierte und Netcologne nur reagiert mit „Ma weees es nit, ma wees es nit!“.

Oder auch darüber, dass sie mir vergangene Woche im Zug von Frankfurt nach Stuttgart den Koffer gestohlen haben. Schuhe weg, Klamotten weg, Bücher weg – aber nichts, was ein bisschen Erleuchtung nicht beheben könnte, wie der moderne Mensch zu glauben beliebt.


Sicher wieder in Irland angekommen, beginne ich also in Deidas Ausführungen zu lesen:

„Wenn die Liebe keinen Weg findet, durch Sie zu leben, dann leidet Ihre Seele und sie werden unter Umständen von Depressionen heimgesucht.“

Schon mal ganz falsch. Wenn das Internet in Köln keinen Weg zu mir findet, leidet mein Job … und das macht mich sauer. Und die Kollegen auch.


„Verhalten Sie sich so, wie Sie sich fühlen würden, wenn Sie alles hätten, was Sie sich wünschen, oder ignorieren Sie Ihre Wünsche, denn sie machen sie sowieso nicht glücklich.“

Auch falsch. Ich hätte fast alles, wenn man mir nicht den Koffer klauen würde und wäre deutlich glücklicher, wenn ich meine Lieblingssandalen noch mein eigen nennen könnte.


Also, so wird das nichts mit mir und der Erleuchtung.

Aber zum Glück bin ich wieder zu Hause in Irland und kann ins Pub gehen.


Crown Belfast


Da überkommt mich die positive Grundhaltung schon, wenn ich vor der Tür das Schild sehe:

„Soup of the day: Whiskey.“

Und neben der Türe einen Katzenklappe, über der ein Schild prangt: „Little People“.

Das ist jetzt keine Verarschung besonders kurz geratener Mitbürger, sondern eine Tür für das Feenvolk. Die sollen ins Pub kommen dürfen, egal ob gerade Sperrstunde ist oder nicht. Feen werden hier nämlich ernst genommen. Fast so ernst wie der Humor.


Am Tresen gibt es Instant-Erleuchtung gratis zum Kaltgetränk. Jeder leicht angetrunkene Paddy, der neben dir steht, hat nämlich eine Meinung zu allem und jedem - und auch keine Skrupel, dieselbe zum Besten zu geben. Frag ihn irgendwas und du bekommst deine Gesprächstherapie für kleines Geld, den Gegenwert von einem Guinness.


Beach Bar


Essen wird auch serviert, was will man mehr? In der Beach Bar, unserem Lieblingspub am Strand von Aughris Head, gibt es sogar jeden Tag eine andere Art von „potatoes of the day“. Fish of the day kann schließlich jeder.

Meistens ist das Kartoffelpüree und wenn nicht das, dann sind es Fritten. Sehr übersichtlich und geradezu erleuchtet.


Derart gestärkt, therapiert und gesättigt, steigt dann auch mein Verständnis für Herrn Deida Ideen: „Lockern Sie die Verspannung um Ihr Herz und öffnen Sie sich entspannt für diesen Wahrnehmungsraum, eine endlose Sphäre des Fühlens...“ Sag ich doch, geh ins Pub!



Last Updated on Tuesday, 30 August 2016 13:47
 
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